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Glossar - Glas allgemein

 

Verglasung
Als Verglasung bezeichnet man die Füllung von Rahmenelementen sowie Fenster- od. Türelementen. Neben Füllungen aus Glas wird der Begriff aber auch bei anderen Füllelemente wie Paneele, Verbundplatten, Kunststoffplatten etc. verwendet. Die wichtigsten Kriterien sind Transparenz, Wärmedämmung und Energiedurchlass.

Wärmedämmwert (U-Wert)
Der Wärmedämmwert der Verglasungen wird als U-Wert (früher K-Wert) angegeben. Der U-Wert gibt Auskunft darüber, welche Energiemenge durch einen Baukörper (in unserem Fall Glas oder Kunststoffe) in einer Sekunde hindurchfließt.
Beispiel: 2-fach-Thermoglas (Isolierglas) Ug-Wert = 3,0 W/m2K
Das bedeutet, dass durch einen Quadratmeter dieser Isolierverglasung eine Wärmemenge von 3 Watt pro Sekunde fließt, also im Klartext verloren geht. Für die Auswahl der geeigneten Verglasung gilt daher der Leitsatz: Je niedriger der U-Wert umso besser ist die Isolierung des Materials.

Gesamtenergiewert (g-Wert)
Dieser Gesamtenergiedurchlassgrad gibt an, wie viel kurzwellige Sonneneinstrahlung (in Prozent) durch die Scheibe nach innen gelangen und dort  - umgewandelt in langwellige Wärmestrahlung - nutzbar wird. Der Gewinn an passiver Solarenergie wird damit ablesbar.

 

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